Start Blog Spóliant – oder wie man auf verrückte Songtitel kommt.

Spóliant – oder wie man auf verrückte Songtitel kommt.

Heute ist nicht nur der Geburtstag meines Papas und der meines Schwagers sondern auch noch der Geburtstag (Releasetag :D) von unserem neusten Honey Pepper Song mit dem wohlklingenden Namen Spóliant.
Bei Spóliant haben wir uns nicht nur namenstechnisch aus dem Fenster gelehnt, nein, es ist auch unser erster Metalsong. Mat und ich hatten nach dem melancholischen Ton von Still lying here einfach Bock auf etwas, das reinkracht. Aber deshalb kann ich noch lang nicht brüllen und jeder halbwegs anständige Metalsänger lacht sich wahrscheinlich kaputt, wenn ich Kätzchen da vor mich hinmiaue … Nun haben wir aber ja keinen, der uns was vorschreibt. Wir können Genre biegen, uns etwas aus dem einen Genre leihen und es mit einem anderen Thema vermischen. Und niemand sagt mir, dass ich keinen Metalsong – auf meine eigene Art – singen kann. Deshalb hab ich es getan.

Wie kam es denn aber jetzt zu diesem komischen Namen? Spóliant! Was soll das überhaupt sein?
Wie ihr ja wisst, bin ich eine begeisterte Islandpferdereiterin und die Isländer geben ihren Pferden Namen, die mit ihrem Aussehen oder ihrem Charakter zu tun haben. Es gibt ein Pferd mit dem Namen Spóliant – das kommt von spolere – durchdrehen. Wenn also die durchgeknallten Isländer Autorennen auf Eis machen und die Reifen auf dem Eis durchdrehen – spolere – dann ist das so etwas. Als wir die Grundversion von Spóliant fertig hatten, fragte Mat nach einem Artbeitstitel unter dem er das Lied abspeichert und ich sagte, es würde sich anfühlen …
-wie eine Rakete vor dem Start
-wie ein Pferd in der Startbox
-wie ein Reifen, der qualmend durchdreht
… wie Spóliant eben.
Der Name blieb. Das Lied fühlt sich immer noch nach „Gasoline and Caffeine“ an 😀

Was hat das mit Büchern zu tun?
Nichts. Und alles. Denn irgendwie schreibe ich auch so. Ich biege Genre. Ich bin intuitiv. Ich mache, was ich will, auch wenn das vielleicht erstmal unpassend scheint. Und offensichtlich liege ich damit goldrichtig, denn ihr seid hier und freut euch an dem, was ich tue.

Checkt Spóliant auf Spotify oder einer anderen Streamingplattform aus, wenn ihr keine Angst vor einem kleinen Adrenalinkick habt 😉 Oder ihr hört es euch auf Soundcloud an, das habe ich hier verlinkt.

Habt einen schönen Straturday, ihr Rockstars.

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